Dieser Raketenstart wurde nicht verschoben:

Erstes Akzeleratorprogramm der Region Siegen-Wittgenstein gestartet!

Sechs Start-ups aus Siegen-Wittgenstein werden ab sofort im Gründungsprogramm gefördert. Ziel ist es, ihren Markteintritt und ihr Marktwachstum zu beschleunigen.

Der erste Quantencomputer oder künstliche Intelligenz, um Krankheiten zu erkennen – diese und weitere innovative Geschäftsmodelle für Start-ups stammen nicht aus Berlin oder den USA, sondern aus Siegen-Wittgenstein. Sechs Gründungen aus der Region haben sich jetzt für das Akzeleratorprogramm „One Small Step – Boost“ in Siegen-Wittgenstein qualifiziert. Der Begriff Akzelerator kommt vom lateinischen Wort „accelerator“, das „Beschleuniger“ bedeutet. Das Akzeleratorprogramm hat das Ziel, innovative und wachstumsstarke Start-ups aus der Region zu fördern, damit diese ihren Markteintritt und das Marktwachstum beschleunigen können. Organisiert wird es von der Gründerinitiative Startpunkt57 und dem Förderprojekt ventUS der Universität Siegen. Der Auftakt des Programms fand jetzt im Summit statt, dem Headquarter innovativer Hightech-Unternehmen in Siegen.

Die Beschleunigung soll laut Dr. Jens Jacobs, dem Leiter der Transferstelle ConnectUS der Universität Siegen, durch drei Säulen geschehen: Netzwerken, Kompetenzentwicklung und Mentoring. Die sechs Start-ups hatten sich durch einen Business Pitch für das Programm erfolgreich qualifiziert. Jetzt erwartet sie in den nächsten zwölf Monaten eine spannende Zeit, in der das Geschäftsmodell und das Wachstumspotenzial der Unternehmen geschärft werden sollen.

Prof. Dr. Bernd Buxbaum und Prof. Dr. Martin Hill – beide selbst erfolgreiche Gründer und Unternehmer – werden im Programm als Coaches aktiv sein. Burkhard Braach, Vorstandsmitglied der Sparkasse Siegen und Vorsitzender des Verwaltungsrats von Startpunkt57, und Prof. Dr. Volker Wulf, Prorektor für Digitales und Regionales der Universität Siegen, betonten beide die Notwendigkeit solcher Programme für die Region Siegen-Wittgenstein und darüber hinaus für ganz Deutschland als Innovationsvorreiter. Unterstützt wurden sie in dieser Aussage vom Wirtschaftsminister aus NRW, Prof. Dr. Andreas Pinkwart, der in einer Videogrußbotschaft den Start-ups die „notwendige Ausdauer und besten Erfolg“ wünschte. 

 

 

 

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